Gegen den Beifang

Im Laufe der letzten Wochen haben wir bereits über verschiedene Aspekte des nachhaltigen Fischereimanagements in Alaska berichtet. Heute soll es um eine Sache gehen, die speziell nicht erwünscht ist: den Beifang. Als Beifang, auch „indirekte Fänge“ oder „Zufallsfänge“ genannt, gelten Fische oder Meerestiere, die zwar gefangen werden, aber nicht das eigentliche Ziel des Fischers sind.

Fischer aus Alaska

Copyright: ASMI

In Alaska ist jede Fischerei auf eine bestimmte Zielart spezialisiert, d.h. auf eine einzelne Spezies wie Lachs, Heilbutt, Königskrabbe usw. und es gibt jährlich festgelegte Gesamtfangmengen je Art, die nicht überschritten werden dürfen. Holen die Fischer einer Fischerei nun zu viele Zufallsfänge mit aus dem Meer, werden ihre Aktivitäten sofort gestoppt. Dabei ist es unerheblich, ob die erlaubte Gesamtfangmenge ihrer eigentlichen Zielart bereits erreicht ist oder nicht! Das Resultat sind sehr wahrscheinlich empfindliche Einnahme-Einbußen, d.h. diese strenge Regel bietet einen starken Anreiz für
 die Fänger „sauber“ zu fischen und so den Beifang verbotener Arten zu minimieren.

Da kontinuierlich hoher Beifang zur Überfischung beiträgt und das Ökosystem der Meere empfindlich schädigen kann, ist es im Sinne der Nachhaltigkeit zwingend erforderlich, den Beifang zu kontrollieren und einzudämmen. Auch hier hat Alaska schon früh vorausgedacht. Eng verzahnte Maßnahmen zielen darauf ab, den Beifang so gering wie möglich zu halten, u.a. durch strenge Regeln, Beschränkung der Fanggeräte etc. Die Regelungen dazu sind sorgfältig eingebettet in das Gesamt-Managementsystem.

Hafen in Alaska

Copyright: ASMI

Die Fischerei auf Wildlachs profitiert dabei von einer Eigenart der Spezies: Wildlachse schwimmen in engen Verbunden und mischen sich nicht mit anderen Arten, so dass kommerzielle Wildlachs-Fischerei praktisch keinen Beifang hat. Laut WWF liegt die entsprechende Rate unter 5%  – einer der Gründe übrigens, warum der Alaska Wildlachs als „Gute Wahl“ eingestuft wird. Die Fische für unseren FRIEDRICHS Kodiak Wildlachs smoked werden übrigens ausschließlich im sogenannten Trolling Verfahren gefischt, also der Fangmethode mit der allergeringsten Beifangquote überhaupt.

close
LachsRezept

FRIEDRICHS NEWSLETTER

Abonnieren Sie unseren Newsletter, um kein Rezept zu verpassen und über neue Produkte auf dem Laufenden zu bleiben!

Wir senden keinen Spam! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.