Ein Lachs-Paradies mit Zukunft

„Munter wie ein Fisch im Wasser“ bekommt in Alaska eine völlig neue Bedeutung. In den einsamen, glasklaren und reinen Gewässern des Nordpazifiks und des Beringmeers können Lachse nicht nur ihre natürlichen Kreise ziehen, sondern müssen sich auch um das Überleben ihrer Art keine Gedanken machen. Denn dafür sorgt schon der Staat seit über 50 Jahren. Die Kombination aus hervorragenden Lebensbedingungen und effektivem Fischereimanagement hat aus Alaska ein nachhaltiges Lebensumfeld für Lachse gemacht – eindrucksvoll dokumentiert durch die steigenden Zahlen der Bestände: Kein Lachsbestand gilt heute als „überfischt“ oder „von Überfischung bedroht“!

Lachse

Copyright: ASMI

Copyright: Alaska Departement of Fish and Game

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Fangmengen Alaska Wildlachs (alle Arten) 2008 – 2013

Copyright: Alaska Departement of Fish and Game

Berufsfischerei gibt es in Alaskas Gewässern bereits seit weit über 100 Jahren, doch erst als das Land 1959 in die Vereinigten Staaten aufgenommen wurde, war Alaska rechtlich in der Lage, seine Lachsfischerei zu managen. Ab diesem Zeitpunkt stieg die Zahl der zurückkehrenden Lachse infolge des besseren Managements mehrere Jahre lang an. Als dann mehr Teilnehmer in die Fischerei gelockt wurden, sanken die Fänge wieder. Als Antwort darauf wurden verschiedene Management-Initiativen ins Leben gerufen, die dafür sorgten, das Alaskas Lachsfänge deutlich über historische Höhen stiegen.

Diese reichen Fänge waren nicht nur kurzfristige Zugewinne – sowohl sie als auch die Lachsbestände zeigen seit über drei Jahrzehnten eine kontinuierlich positive Entwicklung.

Fischer im Sonnenuntergang

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