Alaska Wildlachs wird veredelt: Food Blogger zu Gast in unserer Manufactur

Alaska Wildlachs kommt aus Alaska, so viel ist klar, aber wie wird er zu einem erlesenen Kodiak Wildlachs smoked oder graved von FRIEDRICHS? Genau das wollten wir insgesamt sieben Food Bloggern zeigen. Damit sie sich selbst einen Eindruck von den Abläufen vor Ort verschaffen konnten, haben wir sie zu uns in unsere Manufactur nach Waren an die Müritz eingeladen.

Alaska Wildlachs - direkt nach dem Auftauen im Sprudelbecken
Copyright FRIEDRICHS

Im Werk angekommen hieß es für Chèvre Culinaire, Die See kocht, Holla die Kochfee, Life40up!, Nicest Things, Tastesheriff und Tinas Küchenzauber erst einmal: Rein in die warmen Jacken, Gummistiefel anziehen, die attraktiven rosa Häubchen aufsetzen und dann ab durch die Desinfektions-Schleuse.

Aus dem Wasser in das Wasser

Als erstes besichtigen wir den Ankunftsbereich der Wildlachse: Um ihre Qualität zu erhalten, werden die Lachse noch auf den kleinen Fischerbooten, die sie in den Gewässern vor Alaska fangen, aufgeeist. Im Kälteschlaf kommen sie dann zu uns nach Waren, wo sie über Nacht langsam, schonend und gleichmäßig auftauen. Das sieht fast ein bisschen nach Wellness aus, wie die Lachse dort in den Sprudelbecken „schwimmen“!

Im nächsten Schritt werden die Fische gründlich gesäubert und von Schwanz, Flossen und Kragen befreit. Mit Kettenhandschuhen ausgerüstet wagen sich Clara, Tina und Anne daran und greifen selbst zum Messer. Anschließend wird das Fleisch von der Karkasse (dem Grätengerüst) getrennt und filetiert. Das alles geschieht in Handarbeit und mit größter Sorgfalt.

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Wir folgen den Fischen weiter zur Salzung: Für eine gleichmäßige Salzung werden unsere Lachsseiten für einen Tag in Salzlake gelegt. Dabei hängen wir die Schwänze mit Haken nach oben, denn so nehmen diese dünnen, etwas magereren Partien nicht zu viel Salz auf. Am zweiten Tag werden die Lachsseiten dann per Hand auf einem Tisch mit Salz eingerieben – auch das dünnere Schwanzstück.

Ab in den Räucherofen geht der Alaska Wildlachs

Dann geht es ab in den Räucherofen. Dort räuchern die Alaska Wildlachse für 12 Stunden über ausgesuchten Harthölzern. Eine Besonderheit bei FRIEDRICHS: Bei uns kommt der Rauch nicht von oben, sondern von allen Seiten, so dass die Lachse den typischen milden Rauchgeschmack durch und durch annehmen.

Alaska Wildlachs – von Hand veredelt

Dann folgt ein weiteres Highlight: das Grätenziehen! Auch hier geschieht alles in Handarbeit. Was so einfach aussieht, wenn man den Profis über die Schulter blickt, erweist sich als richtige Kunst, wenn man es einmal selber ausprobiert. Clara, Vera, Tina und Petra zeigen Fingerspitzengefühl, ertasten die Gräten und die Schnellste schafft es, eine Lachsseite in 3 Minuten von allen Gräten zu befreien. Ein sehr gutes Ergebnis, aber unsere Mitarbeiter sind mit etwa 30 Sekunden pro Lachsseite doch noch etwas schneller… Uns kommt es allerdings nicht nur auf die Geschwindigkeit an, sondern vor allem auf die Präzision: Unsere Grätenzieherinnen arbeiten so vorsichtig, dass das Fleisch so gut wie gar nicht verletzt wird. Und genau aus diesem Grund legen wir auch so viel Wert auf Handarbeit: Sie macht einfach an vielen Stellen den Unterschied und sorgt dafür, dass der hochwertige Alaska Wildlachs genau die sorgfältige Behandlung erhält, die er verdient. Das schaffen Maschinen oftmals einfach nicht!

Gerätenziehen beim Alaska Wildlachs
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Klar, dass wir nun alle Appetit bekommen haben und uns auf einen leckeren Mittagsimbiss freuen: Brot mit FRIEDRICHS Kodiak Wildlachs smoked und graved aus Alaska sowie Wildlachs Caviar und Dips – so einfach und doch so unfassbar lecker. Dazu gibt es noch ein paar Hintergrundinformationen über die besonders schonenden Fangmethoden in Alaska und den Beitrag von Alaska und FRIEDRICHS zum Thema Nachhaltigkeit.

Am Abend lassen wir den Tag bei einem fantastischen Menü auf Basis von Wildlachs und Caviar aus Alaska auf der Burg Schlitz ausklingen. Und können uns davon überzeugen, was man aus dem FRIEDRICHS Wildlachs aus Alaska noch alles kulinarisch machen kann…