Warenkunde Caviar: eine kostbare Delikatesse

Kleine Fischeier mit einem unverkennbaren Geschmack – das ist Caviar. Die gesalzenen Fischrogen von verschiedenen Stör-Arten zählen zu den edelsten Zutaten der Welt. Was viele allerdings nicht wissen: Früher waren die feinen Perlen ein „Arme-Leute-Essen“, das erst Ende des 19. Jahrhunderts zum Bestandteil des feinen Lebensstils wurde. Grund hierfür sind die stark zurückgegangenen Wildbestände des Störs, wodurch sich echter Caviar zu einer exklusiven, kostbaren Delikatesse entwickelt hat, die heute als Inbegriff von Reichtum und Luxus gilt. Kein Wunder also, dass der Rogen des Störs oft auch als schwarzes Gold bezeichnet wird!

Die verschiedenen Caviar-Arten

Wenn von echtem Caviar gesprochen wird, dann ist immer der unbefruchtete Laich diverser Stör-Arten gemeint, die wild im Kaspischen, Schwarzen oder Asowschen Meer leben. Diese Fische gehören zu den ältesten Tieren unseres Planeten und können über 100 Jahre alt werden! Abhängig von ihrer Größe liefern die Weibchen bis zu 1,5 Kilogramm der beliebten, hell glasigen Fischeier, die erst durch das Salzen ihre dunkle Färbung erhalten. Dabei wird grundsätzlich zwischen drei, nach den Stör-Arten benannten Sorten unterschieden: Ossietra-Caviar, Sevruga-Caviar und Beluga-Caviar. Letzterer stellt die feinste und teuerste Sorte dar.

Wildlachs-Caviar

Copyright: FRIEDRICHS

Neben dem echten Caviar gibt es allerdings noch zahlreiche weitere Sorten, die nicht vom Stör, sondern aus dem Rogen von anderen Süß- und Seewasserfischen gewonnen werden. Diese sind eine leckere und preiswertere Alternative mit sehr ähnlichen Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel viel wertvollem Eiweiß und einem hohen Anteil essentieller Aminosäuren. Am beliebtesten im deutschsprachigen Raum ist der Laich vom Wildlachs und von der Forelle. Der Rogen beider Fische besticht durch seine leuchtend rote Farbe und wird auch von Gottfried Friedrichs angeboten. Dabei wird der Forellen-Caviar besonders wegen seines kleinen, hartschaligen Korns von Kennern sehr geschätzt, während der Wildlachs-Caviar mit seinen etwas größeren Perlen und seinem buttrig-zarten Geschmack viele Herzen höher schlagen lässt. Auch die sehr kleinen, schwarzen Körner des Seehasen-Rogens sind beliebt: Diesen nennt man auch „Deutschen Caviar“ oder „Perles du Nord“, da Seehasen in den kühlen Gewässern des Nord-Atlantiks aufwachsen. Der Deutsche Caviar besticht durch eine dezente Zitronennote und einem zarten Biss und wird von FRIEDRICHS mit MSC-Zertifikat angeboten. Wussten Sie übrigens, dass Gottfried Friedrichs diese günstige und proteinreiche Alternative zum echten Caviar gemeinsam mit einem anderen Hamburger Unternehmen in den 1930er Jahren erfunden hat?

Caviar-Triologie

Copyright: FRIEDRICHS

Mit ihrem attraktiven Aussehen eignen sich alle Caviar-Sorten hervorragend als Dekoration für Fingerfood oder festliche Gerichte und natürlich auch auf dem kalten Buffet!

Worauf beim Kauf von Caviar geachtet werden sollte

Manchmal muss es einfach Caviar sein! Hochwertiger Caviar lässt sich schon beim Öffnen der Dose oder des Glases erkennen: Er riecht nach Salz und Meer und die Oberfläche der einzelnen Perlen sollte glatt und glänzend aussehen. Außerdem dürfen die feinen Kugeln nicht am Deckel kleben bleiben. Um diese hohen Ansprüche zu erfüllen, wird der frische Caviar bei FRIEDRICHS gut gekühlt, sorgfältig in Gläser abgefüllt und anschließend pasteurisiert.

Übrigens: FRIEDRICHS achtet auch beim Caviar auf nachhaltigen Genuss: So hat nicht nur unser Deutscher Caviar ein MSC-Zertifikat, auch unser Forellen-Caviar wurde mit dem ASC-Siegel zertifiziert. Mehr zum ASC-Siegel finden Sie hier.

2 Gedanken zu „Warenkunde Caviar: eine kostbare Delikatesse

  1. Oh, nicht nur der Caviar war früher ein Arme-Leute-Essen! Vor reichlich Hundert Jahren musste sogar der Hamburger Senat ein Verbot erlassen, den Dienstmädchen täglich Lachs vorzusetzen.
    Was reichlich im Angebot und preisgünstig zu erwerben ist, das zählt nichts bei den Menschen.
    Und heute ist der Lachs der „König der Fische“.
    Und das beweist, dass der Mensch sich nicht gerade entscheidend weiter entwickelt hat – trotz aller technischen Errungenschaften.
    Schade eigentlich, dass bei den meisten Menschen nur das zählt, was teuer ist.

    • Liebe Frau Bauszus,

      vielen Dank für Ihren Kommentar – das ist wirklich sehr interessant!

      Mit den besten Grüßen
      Ihr FRIEDRICHS Team

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