Räucherlachs-Genuss zum Fest: Tipps zum Lachskauf

An den Feiertagen gehört für viele Deutsche Räucherlachs ganz selbstverständlich auf die Festtafel oder den reich gedeckten Frühstückstisch. Immer mehr Menschen achten dabei auf nachhaltige Produkte, um die weltweiten Fischbestände für die Zukunft zu sichern. Mit diesen Tipps von FRIEDRICHS erkennen Sie nachhaltigen und hochwertigen Räucherfisch ganz leicht!

Siegel bieten Orientierung beim Schutz der Ressource Fisch

Nachhaltige Fischerei und ökologische Aquakultur leisten einen unverzichtbaren Beitrag, um die weltweiten Bestände zu schützen und langfristig zu erhalten. Organisationen wie der MSC, ASC oder Naturland unterstützen mit der Festlegung von strengen Umweltkriterien und ihren Gütesiegeln dieses Bestreben.

Der WWF empfiehlt, beim Kauf von Wildlachs auf das Siegel des Marine Stewardship Councils (MSC) zu achten. Das blaue MSC-Siegel steht für eine umweltverträgliche Fischerei, die die Fischbestände schont und so langfristig sichert. Auch das jeweilige Ökosystem muss geschützt werden, was bedeutet, dass in der MSC-zertifizierten Fischerei nur minimale Auswirkungen auf andere Tierarten und den Meeresboden geduldet werden. Um das MSC-Siegel tragen zu dürfen, werden Fischereibetriebe nicht nur einmalig zertifiziert, sondern sie müssen jedes Jahr wieder nachweisen, dass sie die MSC-Richtlinien weiterhin erfüllen.

Kodiak Wildlachs Räucherlachs

Copyright: FRIEDRICHS

Auf die Herkunft kommt es an!

Gemäß den Empfehlungen des WWFs ist Wildlachs aus Alaska zu bevorzugen. Alaska kann auf eine weltweit beispiellose Erfolgsgeschichte beim wirksamen Fischereimanagement zurück blicken. Der Schutz der Umwelt sowie der Erhalt der Fischbestände haben Priorität vor ihrer kommerziellen Bewirtschaftung. Die tiefe Überzeugung, dass gesunde Ökosysteme und geschützter Lebensraum für Wildfische eng mit dem sozialen und wirtschaftlichen Wohlergehen künftiger Generationen verbunden sind, hat die Verantwortlichen schon bei der Staatsgründung 1959 veranlasst, den Schutz der Fischbestände in ihre Gesetze aufzunehmen. Zu diesem Programm gehören u.a. zeitliche und räumliche Sperrgebiete, die jährliche Bestandsaufnahme von Menge und Gesundheitszustand jeder einzelnen Fischart, Kontrolle der Fischfangmengen durch Quoten, Maßnahmen zur Beifangreduzierung oder das Verbot bestimmter Fanggeräte. Als Folge des effektiven Fischereimanagements gilt kein Lachsbestand als überfischt oder bedroht. Im Gegenteil: Alaska erfreut sich seit über drei Jahrzehnten stetig wachsender Lachsbestände.

Fischerboot in Alaska

Copyright: ASMI

Zuchtlachs hingegen sollte bevorzugt aus europäischer Zucht stammen, z.B. aus Norwegen, Irland oder Schottland. Hier werden strenge Umweltschutzrichtlinien eingehalten und die Transportwege sind deutlich kürzer.

Der Frische-Check

Beim Einkauf von geräuchertem Lachs sollte man auf das Verbrauchsdatum achten und den Fisch unbedingt vor Ablauf dieses Termins genießen. Generell gilt: Je frischer der Räucherlachs ist, desto besser schmeckt er! Darum ist es sinnvoll, den Fisch erst kurz vor der geplanten Mahlzeit zu kaufen. Um ein vorzeitiges Verderben zu verhindern, ist eine lückenlose Kühlkette unerlässlich. Das gilt auch für den Weg in die eigenen vier Wände. Nach dem Öffnen sollte der Lachs schnellstmöglich gegessen werden. Wichtige Indikatoren für Frische sind die Optik und der Geruch. Geräucherter Lachs sollte eine gleichmäßige Farbe aufweisen und mild-rauchig riechen.

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