Fjordforelle aus Norwegen: eine rare Spezialität

Eine besondere norwegische Spezialität ist die Fjordforelle. Mit ihrem silberfarbenen Körper sieht die Fjordforelle dem atlantischen Lachs sehr ähnlich, sie hat jedoch einen sehr viel kleineren Kopf und lässt sich so gut vom Lachs unterscheiden. Gerade im hohen Norden haben diese Fische aus der Familie der Lachse besonders gute Lebensbedingungen: Sie wachsen in den klaren, eiskalten Fjorden auf, in denen das salzige Meereswasser auf das Schmelzwasser der Gletscher trifft. Durch den niedrigen Salzgehalt im Wasser der Fjorde bieten diese den idealen Lebensraum für die Forellen. Der geringe Gehalt an Salz ist wesentlich für die feine Textur und den feinen Geschmack der Fjordforelle.

Mitarbeiter mit Fjordforelle

Copyright: Fischausnorwegen.de

Der Lebenszyklus der gezüchteten Fjordforelle ähnelt dem des ihr verwandten Lachses. Der Rogen der Forellen wird in Süßwasser befruchtet. In kleinen Becken schlüpfen dann winzige Fische, die je nach Höhe der Wassertemperatur schneller oder etwas langsamer wachsen und nach wenigen Wochen vom Larven- ins Smoltstadium übergehen. Die ersten Lebensmonate verbringen die Smolts dann in größeren Süßwasser-Bassins, bis sie mit sechs bis zwölf Monaten in die Netzanlagen der norwegischen Fjorde gebracht werden und in den glasklaren, tiefen Gewässern der Fjordarme heranwachsen.

Fjordforellen waren die ersten Fische überhaupt, die in Aquakulturen gehalten wurden. 1959 haben erstmals Norweger versucht, diese Fische in im offenen Meer schwimmenden Käfigen zu züchten. Forellen sind eigentlich Süßwasserfische, aber durch das Brackwasser der Fjorde, in denen das Meer auf Flüsse und Gletscherwasser trifft, gediehen die Forellen sehr gut. Erst einige Zeit später hat man diese Zuchtmethode für Lachse etabliert.

Fjordforelle Norwegen

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Fjordforellen sind köstlich und vielfältig

Lachsforellen haben im Vergleich zu atlantischem Lachs eine etwas kräftigere Fleischfarbe, die leicht ins Rötliche geht, und eine feine weiße Marmorierung. Das Fleisch der Fjordforelle ist mild im Geschmack und eher zart und samtig weich. Aufgrund der dichten Fleischstruktur lässt es sich sehr gut filetieren.

Fjordforelle kann gebraten, gedünstet, gegrillt oder gekocht werden, man kann das Fleisch räuchern und natürlich auch roh essen. Die Fjordforelle ist eher hitzeempfindlich, bei schonender Zubereitung aber ist ihr Fleisch saftig und zart. Dabei ist die Fjordforelle nicht nur reich an Proteinen, sondern auch an den für den menschlichen Organismus so wichtigen Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D.

Carpaccio FjordforelleIn Deutschland ist die Fjordforelle nach wie vor eine echte Rarität und im Lebensmitteleinzelhandel kaum zu bekommen. FRIEDRICHS ist der einzige Anbieter in Deutschland, der das feine Fleisch der Fjordforelle in einer geräucherten Variante und in gebeizter Form als Carpaccio von der Fjordforelle anbietet. Darüber hinaus können Sie diesen besonderen Fisch vor allem in der Gastronomie verkosten, zum Beispiel im Hamburger Gourmet-Restaurant Se7en Oceans. Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant hat sich der gehobenen Fischküche verschrieben – und Küchenchef Frédéric Morel ist Botschafter  der norwegischen Fjordforelle.

In der kommenden Woche stellen wir Ihnen vor, zu welchen Feinfisch-Delikatessen FRIEDRICHS norwegische Fjordforellen verarbeitet und Sie haben die Möglichkeit, eines von drei köstlichen Fjordforellen-Paketen zu gewinnen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

2 Gedanken zu „Fjordforelle aus Norwegen: eine rare Spezialität

  1. Forellen Carpaccio, dazu evtl. ein Tomaten-Rucola-Salat oder eine Komposition mit Rote Beete und Kresse – mir fallen zu Fjordforellen sehr viele leckere Momente ein. Gemeinsam mit lieben Freunden genossen – das ist kaum zu toppen!

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