Auf der Spur der Lachse – Verbraucher berichten, Teil 1

Liebe Leser,

Ziel unserer Reise ist es, die Rohwaren-Quellen der FRIEDRICHS Wildlachs-Produkte transparent zu machen. Wir haben darum nicht nur Journalisten und Foodblogger mit auf die Spur der Lachse nach Alaska genommen, sondern auch zwei unabhängige Verbraucher, die diese Reise gewonnen haben, mit an Bord. Inzwischen sind wir vier Tage unterwegs und drei Tage vor Ort in Alaska. Es ist also Zeit, für einen ersten kleinen Zwischenbericht. Heute möchten wir darum unsere beiden Gewinner, Carolin und Dieter zu Wort kommen lassen. Morgen berichten wir Ihnen dann wieder von unseren Erlebnissen. Unsere nächste Station ist übrigens Juneau, die Hauptstadt von Alaska.

FRIEDRICHS-Scout Dieter

Copyright: FRIEDRICHS

Lieber Dieter, wir sind jetzt seit vier Tagen gemeinsam unterwegs und wollten uns einmal erkundigen, wie es dir bisher eigentlich gefällt?

Wunderbar! Das Wetter heute leider nicht so, aber der Regen liegt natürlich nicht an uns und das hatte ich eigentlich auch genau so erwartet.

Was fandest du bisher besonders spannend?

Interessant finde ich natürlich vor allem den Fischfang, besonders der Lachsverarbeitungsbetrieb E.C. Phillips gestern hat mich unheimlich begeistert. Das macht den ganzen Prozess vom Fang bis zu den fertigen Produkten nachvollziehbar. Auch die offene Art der Menschen in den Betrieben ist beeindruckend: alle spontan, hilfsbereit und ganz ungestellt.

Hast du schon etwas Neues gelernt?

Für mich ist die ganze Fischverarbeitung neu. Ich wohne in der Lüneburger Heide, das kann man bei uns so nicht sehen. Es ist auch sehr interessant, die unterschiedlichen Produktionen von der Pike auf zu verfolgen. Ich fand es bei E.C. Phillips auch spannend, dass die Arbeiter alle zwei Stunden die Station und die Aufgabe wechseln und so den ganzen Betrieb kennenlernen. Als ehemaliger Lehrer hätte ich das sehr gerne im Fach Arbeit/Wirtschaft unterrichtet, denn das ist anders als in den meisten Unternehmen, die ich kenne.

Auf was freust du dich in den nächsten Tagen?

Ich möchte unbedingt noch Bären sehen, Ehrensache! Wenn es klappt, morgen mit einem Wasserflugzeug über die Gletscher zu fliegen, wäre das toll. Und als passionierter Alpenwanderer freue ich mich auch ganz besonders auf unsere Gletschertour.

FRIEDRICHS-Scout Carolin

Copyright: FRIEDRICHS

09. August 2015

Kofferlos in Seattle – Ankunft und erste Eindrücke

Liebe Leser und Lachsfans,

vorgestellt wurde ich hier im Blog vor ein paar Wochen ja schon ein bisschen – ich bin Carolin aus Hamburg und hatte das verdammte Glück, als Scout mit nach Alaska reisen zu dürfen, um hier Fisch, Land & Leute mal ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Gestern Abend ist unsere bunt gemischte Truppe aus Friedrichs-Vertretern, ASMI, Food-Bloggern, Journalisten und uns zwei Gewinnern zunächst in Seattle gelandet. Da unser Zwischenstopp in Amsterdam Dank einer Extrarunde auf dem Rollfeld recht sportlich ausfiel, sind unsere Koffer leider erst einmal in Europa geblieben. Das Notfall-Kit aus Zahnbürste, Kamm und Kugelschreiber (der Sinn des Letzten wird sich mir sicher noch erschließen) wurde uns aber freundlicherweise von der Airline gesponsert. Der Stimmung tat es aber definitiv keinen Abbruch. Heute Morgen ging es dann nach einem stilechten Pancake-Frühstück gleich weiter nach Ketchikan, einer kleinen Hafenstadt zwei Flugstunden von Seattle entfernt – und endlich offiziell auf alaskanischem Boden! Auch hier kamen wir sportlich wieder voll auf unsere Kosten, da wir die Wartezeit beim Security Check anscheinend etwas unterschätzt hatten. Aber das ganze sollte ja ohnehin ein Abenteuer werden – und die Tatsache, dass wir ja immer noch nur mit Handgepäck unterwegs waren, kam uns hier definitiv zu Gute. Mittlerweile sind wir also heil hier gelandet und wurden von Megan und Tasha vom Alaska Seafood Marketing in Empfang genommen. Heute Nachmittag hatten wir schon ein bisschen Gelegenheit, die Gegend zu erkunden. Ketchikan ist eine kleine Küstenstadt mit immerhin ca. 7.400 Einwohnern, die hauptsächlich vom Fischfang und Tourismus lebt – auf den ersten Blick mit typisch amerikanischem Kleinstadtflair und unsagbar vielen Kirchen. Wasserflugzeuge scheinen hier gängige Fortbewegungsmittel zu sein und es riecht zum ersten Mal richtig nach frischem Fisch! Dem haben wir uns dann auch gleich ausgiebig kulinarisch gewidmet.

Morgen früh geht’s endlich richtig los mit unserm Lachs-Programm: Wir werden den historischen Stadtteil von Ketchikan erkunden, eine kleine Bootstour steht an und wir besuchen die erste Fischverarbeitungsfabrik – gehen wir mal davon aus, dass bis dahin unsere Koffer mit Wechselklamotten eingetroffen sind… …also bis morgen!

Carolin K.

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